Mastschweine-Notierung in Österreich unverändert

EU-Schweinepreise: Lebendmarkt geräumt - Fleischgeschäfte zum Teil gebremst

Wien, 26. Mai 2017 (aiz.info). - Nach der positiven Preisentwicklung der letzten Wochen ist am europäischen Schweinemarkt jetzt eine zwischenzeitliche Verschnaufpause angesagt. Während das vielerorts im mehrjährigen Vergleich um mehrere Prozentpunkte unterdurchschnittliche Schweineangebot für einen leer gefegten Lebendtiermarkt sorgt, kämpfen Fleischindustrie und Handel mit der Preisrealität am Rohstoffsektor. Weniger Probleme machen naturgemäß die Absatzschienen Richtung Grillgeschäft, während beim Export nach Asien die preisgünstigeren Mitbewerber aus Nord- und Südamerika die Laune der Exporteure dämpfen. Vor diesem Hintergrund überwiegen unveränderte Notierungen am EU-Binnenmarkt. Auch die Vereinigung der Erzeugergemeinschaften für Vieh und Fleisch (VEZG) in Deutschland hat ihren Basispreis für Schlachtschweine stabil gehalten.
In Österreich wurde die Schlachtkapazität vor und nach dem Feiertag etwas erhöht, sodass es zu einer gänzlichen Markträumung kam. Der Geschäftsverlauf am Fleischmarkt blieb auch hierzulande unter den Erwartungen. Mehr Ware als geplant musste ins Gefrierlager transferiert werden. Infolgedessen wurde an der heimischen Schweinebörse trotz des weiterhin mäßigen Angebots die Mastschweine-Notierung für die neue Woche auf unverändertem Niveau, also bei 1,76 Euro/kg Schlachtgewicht (Berechnungsbasis: 1,66 Euro) fixiert.