EU-Schweinemarkt: Angebot und Nachfrage ausgewogen auf hohem Niveau

Notierung bleibt auch in Österreich unverändert.

Wien, 24. November 2017 (aiz.info). - Die für diese Jahreszeit typischen Verhältnisse - überdurchschnittlich hohe Schlachtzahlen bei gleichzeitig vergleichsweise hoher Nachfrage am Fleischmarkt - bestimmen zurzeit quer durch die EU das Geschehen am Schweinemarkt. Dem entsprechend stabil zeigen sich praktisch alle namhaften Notierungen am Binnenmarkt. Auch die Vereinigung der Erzeugergemeinschaften für Vieh und Fleisch (VEZG) in Deutschland hat ihren Basispreis für Schlachtschweine erneut gegenüber der Vorwoche unverändert gelassen. Lediglich Spanien und Italien verzeichnen leichte Abschläge.

Auch in Österreich sind sowohl der Lebend- als auch der Fleischmarkt mit überdurchschnittlich hohen Umsätzen gut versorgt. Der Bedarf ist gestiegen, da auf allen Absatzkanälen emsig gearbeitet wird. Die Produktion von Wurst und Schinken für das Weihnachtsfest ist voll im Gange, was auch die Aktivität bei den Schlacht- sowie Zerlegebetrieben stimuliert. Vor dem Hintergrund der Erwartung, dass sich an der aktuellen Marktlage nichts ändern dürfte, wurde an der Österreichischen Schweinebörse im Gleichklang mit den EU-Märkten die Mastschweine-Notierung ebenfalls auf dem Vorwochenniveau von 1,46 Euro (Berechnungsbasis: 1,36 Euro/kg Schlachtgewicht) fixiert.